Mein Geburtstag in Kolumbien

03Juli2014

Ein wunderbarer Tag geht gerade für mich zu Ende. Ich hatte Geburtstag. Und das auch noch in Kolumbien. 
Als ich morgens aufstand, sah das aber alles noch nicht so rosig aus... Keiner war groß da; Camila schlief; mein Gastbruder auch und meine Eltern waren bei der Arbeit. Meine Muchacha war die erste die mich morgens zu Gesicht bekam und mich beglückwünschte. Nachdem ich gefrühstückt hatte, ging ich wieder in mein Zimmer. Irgendwie ein komisches Gefühl, so gar kein Gefühl von Geburtstag zu haben. Mir kamen ein bisschen die Tränen, als ich von meiner Mutter ein Video bekam, in dem sie für mich sang. Um 1:00 Uhr kam mein Gastbruder zu mir in mein Zimmer und meinte ich sollte runter kommen. Unten waren alle außer mein Gastvater da und sangen für mich ein Geburtstagslied. Meine Gastmami hatte mir eine wunderbare Torte gekauft und meine Muchacha hatte für mich extra was Vegitarisches gekocht, da ich ja nicht so gerne Fleisch esse. Das erste mal heute kam mir das Gefühl von einem Geburtstag auf. Doch nach dem Essen musste meine Gastmutter auch wieder fahren und Camila musste zum Zahnarzt... So war ich mit Javi alleine zu Hause. Etwas traurig so ein Geburtstag. Ich skypte noch mit meinen Eltern und ging davon aus, das Camila wohl nicht so lange brauchte. Stunde um Stunde vergingen ohne auch nur ein Lebenszeichen von ihr. Um nicht meinen ganzen Geburtstag lang im Bett zu liegen, ging ich zu Javi ins Zimmer. Wir redet ein bisschen und spielten mit einem Ball rum. Da ich noch eine Feier machen möchte, um meinen Geburtstag zu feiern, fingen wir an die Musik zu organisieren. Irgendwann hörte ich wie jemand nach Hause kam, dachte mir aber, nöö wenn es Camila ist, kommt sie ja wohl hoch. Doch sie kam nicht. Stattdessen fingen unten aufeinmal welche an zu singen, ziemlich laut. Merle, Aaron, Michelle, Sabrina und Camila standen unten mit einem riesen Luftballon. Diesen sollte ich zerplatzen. Dummerweise habe ich ein bisschen Angst vor platzenden Luftballons und stellte mich so etwas an. In dem Luftballon waren viele liebe Überraschungen und ich freute mich wahnsinnig. Außerdem hatten sie mir noch einen Brownie gebacken. Sehr schön. Den Abend über kamen noch ein paar andere Freunde. Ich freute mich sehr. Es war mein erster Geburtstag mit vielen Überraschungen und Freude. Als mein Gastvater wieder kam, bekam ich noch ein Geschenk von ihnen. Das hatte ich überhaupt nicht erwartet, weil die Torte doch schon Geschenk genug war und sie auch so viel zu viel in der letzten Zeit für mich getan haben. Das Geschenk bestand aus einem Umschlag. Ich erwartete nichts großen und dann... ES WAR EIN GUTSCHEIN DAFÜR, DASS ICH MIT CAMILA NOCH NACH BOGOTA FLIEGEN KANN!!!! UND ZWAR SAMSTAG BIS DIENSTAG! Ein wahnsinnges Geschenk, doch heißt es wiederrum auch, das Freitag mein letzter Tag in Barranquilla ist und ich mich von allen verabschieden muss.. Und meine Sachen packen muss, außerdem noch meinen Geburtstag groß feiern werde... Aber ich freue mich wahnsinnig noch Bogota die Hauptstadt kennenlernen zu können. Außerdem hab ich dann noch mal Zeit für Camila, die ich so sehr liebe und tierisch vermissen werde. Mir kommen jetzt schon die Tränen in die Augen. Ich glaube ich stecke sie noch in einen Koffer und nehme sie mit nach Deutschland. 
Ich denke das nächste und letzte mal, dass ich hier rein schreibe, wird in Deutschland sein, wenn ich wieder da bin. Bis dahin möchte ich noch mal allen ganz lieb danken, die mich bei dieser Reise unterstütz haben und für mich da waren. Vorallem meiner Familie, die mir diese Reise erst ermöglicht haben. Es waren die besten 6 Monate in meinem Leben und ich freue mich aber auch schon auf alle in Deutschland. 

In Liebe

eure Marleen

Und schon wieder ist Zeit vergangen

01Juni2014

OMG! Die Zeit rast viel zu schnell vorbei, für meinen Geschmack. Nicht mehr lange und ich sitzt auch schon wieder im Flugzeug auf den Weg nach Hause. Genau genommen in 4 Wochen und drei Tagen. Nur noch eine Woche Schule und meine Sommerferien beginnen hier. Einerseits sollte ich mich drauf freuen, anderer seits ist es aber auch schon mit Abschied verbunden, weil ich viele von denen in der Schule nicht mehr unbedingt wieder sehe. Viele fahren mit ihrer Familie in den Urlaub oder fliegen sogar nach Deutschland.
Gestern hatte ich den letzten Auftritt mit dem Chor von meiner Schule. Es war richtig gut. Und ich werde auch den sehr vermissen. Mein meistes Spanisch habe ich in diesem Chor gelernt, weil die Schüler konsequent Spanisch mit mir gesprochen haben und gerade den Chorlehrer habe ich sehr lieben gelernt.
Vor ca. 4 Wochen war ich mit Camila und meiner Gastmama Monica in Pereira. Das ist im Süden von Kolumbien und dementsprechend auch kälter. In Pereira lebt die Familie von meinem Gastpapa. Dort haben wir über das Wochenende gewohnt. Sie sind alle sehr lieb zu mir gewesen und ich habe sie von Beginn an ins Herz geschlossen. In Pereira waren wir an meinem ersten Abend in einer Terme. Einen Schwimmbecken mit Wasser, das aus der Erde kommt, und zwar warm. Das war voll schön. Neben diesem Becken war ein Wasserfall mit gaaaaaaanz kalten Wasser. Da habe ich mich dann drunter gestellt und bin fast erfrohren. aber trotzdem, es war einmalig. Mitten im Dschungel und gerade als es dunkel wurde sah die Anlage richtig schön aus. Am Samstag sind wir dann zu einer Kaffeeplantage gefahren, die wie ein Park angerichtet ist. Dort konnte man sehen, wie der Kaffee nach Kolumbien gekommen ist und wie er produziert und herrgestellt wird. Dazu muss man sagen das Kaffee in Kolumbien das meiste Handelmittel ist. Am Sonntag sind wir noch in ein wunderschönes Dorf gefahren, wo es für meinen Geschmack wunderschöne Kleidungen zu kaufen gab. Alles sehr alternativ und einzigartig. Außerdem waren wir noch reiten!!! Wir sind an einen Wasserfall geritten und diesmal hat es sogar Camila gefallen. Es war ein einmaliges Wochenende, mit den wenn nicht schönten Erlebnissen, die ich hier bis jetzt gemacht habe. Die Landschaft, die Leute einfach alles war einmalig!

eine Finca Cafee Viva Colombia gaaaanz viel Kaffee Yo y mi mama de colombia mi little family ein Wasserfall mitten im Dschungel von Kolumbien Dieser Blick! <3 Ein altes Auto mitten im Dschungel Auf dem Weg zu den Termalbädern TRAUM! Unter diesem Wasserfall habe ich gebadet

 

Mein Leben geht hier wie gewohnt weiter. Alles ist wie immer. Mein ALLTAG! Ich bin gespannt, wie schnell ich mich an meinen in Deutschland denn dann wieder gewöhnen werde. Die letzten 4 Wochen werden glaube ich noch mal richtig gut. Es wird mir sehr schwer fallen wieder zu Hause in Deutschland zu sein, weil das hier eigentlich auch mein zu Hause schon ist. Aber jetzt denk ich erstmal an die vielen Tage die ich hier noch habe und werde jede Minute kostbar genießen. 

Bis denne
Marleen 

101 Tage schon!

29April2014

Hey meine Lieben,

lange habe ich nichts mehr geschrieben und ehrlich gesagt hatte ich auch keine Zeit, Lust oder was auch immer. Viel ist in letzter Zeit passiert. Zwei mal war ich mit meiner Familie im Urlaub, einmal mit dem Chor. Mit meiner Familie fuhr ich erst nach Catagena, ein Urlaubsort, der aus einer modernen Neustadt am Wasser besteht und einer wunderbaren Altstadt. Außerdem hat Catagena ganz in der Nähe viele schöne Insel direckt in der Karibik. Türkieses Wasser und weiße Sandstrände. Einfach einmalig. 
In Santa Marta besuchten wir einen Nationalpark, der so ähnlich wie ein Dschungel ist. Durch dieses ritt ich fast 2 Stunden mit einem Pferd. Ein einmaliges Erlebniss. Außerdem kamen am Sonntag noch viele Jugendliche aus unsere Klasse und Schule nach Santa Marta und wir verbrachten weiter zwei Tage zusammen, in denen ich alle noch mal mehr lieben lernte. 
Ich weiß gar nicht was ich noch erzählen soll. Es ist so viel passiert. So viel Erfahrungen, die ich mit nach Hause bringen werde. Mein Spanisch wird immer besser. Ich schlage mich förmlich durch. Verstehen tuhe ich so gut wie alles und man versteht mich wenn ich etwas möchte. 
Zur Zeit mach ich noch bei einem Hilfprojekt mit armen Kindern mit, was mir unendlich viel Spaß macht. 4 Samstage kümmer ich mich mit anderen Jugendlichen um Kinder im Alter von 11-13 Jahren, die alle auf eine Schule gehen und sich freuen uns zu sehen. 3 Stunden lang spielen, reden, lachen und beschäftigen wir die Kinder. Herrausforderung für mich ist dabei, diese zu verstehen, denn gerade die Kinder hier sprechen ein Spanisch was sehr schnell ist. Aber ich schlage mich bis jetzt ganz gut und freue mich schon auf nächste Woche. 

Hier ein paar Fotos von meinen letzten 2 Monaten.
Sonnenuntergang in Santa Marta Am Strand von Tayrona Großer Baum im Nationalpark Ich auf einem Pferd :O Bananaboot Strand von Baru Cami und ich vor Catagena mi hija nueva (meine neue Tochter) :D

Liebe Grüße

eure Marleen

Que Paso?

03März2014

Was ist alles in der letzter Zeit passiert? Ich frage mich immer öfters, was ich hier eigentlich schon alles so erlebt habe. Es fühlt sich alles schon wie Alltag an und das ist auch gut so. In der Woche passiert eigentlich nicht sehr viel: Morgens um 6:30 Uhr zur Schule fahren, obwohl das meistens auf 6:40 Uhr hinausläuft, weil entweder Camila oder Javie zu spät im Auto sitzten. Dann 8 Stunden Schule und zwar von 7:00 - 14:45 Uhr. Dann fahre ich nach Hause oder habe Montags und Mittwochs noch Chor. Zu Hause mach ich dann erstmal nichts außer schlafen, essen, schlafen. Und abends geht es dann meistens in Gimnasio (Fitnessstudio). Ich bin übrigens sehr froh hier den Chor besuchen zu können. So komme ich vom Singen auch nicht weg. Doch die Wochenenden sehen hier sehr unterschiedlich aus, gerade jetzt in der Karnavalszeit. Letzte Woche Freitag waren wir auf dem GUACHERNA und sind da sogar als Monocuco verkleidet mit gelaufen. Monocucos de alemania400 Jugendlichen mit dem gleichen Kostüm. Da ist es echt schwer sich wieder zu finden. So hatte ich auch immer mal Probleme damit Camila wieder zu finden. Donde esta Camila (Wo ist Camila), war meine meist gestellte Frage an diesem Abend. Die hälfte der Zeit war ich also damit beschäftigt diese zu suchen. Die andere Zeit war ich am tanzen, singen und feiern. Es war ein wunderbares Erlebnis. Gegen 12:30 Uhr in der Nacht haben wir uns dann auf den Weg nach Hause gemacht, was letztentlich mehr als zwei stunden gedaurt hat, weil wir kein Taxi gefunden haben und deshalb Camilas Papa noch anrufen mussten, damit dieser uns nach Hause fahren kann. So lag ich gegen 3:00 Uhr endlich zu Hause in meinem Bett.
Dieses Wochenende hat für mich am Freitag schon der richtige Karnavel begonnen. Das andere waren alles nur Vorläufer. In der Schule fing es schon damit an, dass ich als Reina verkleidet vor der Schule tanzen musste. Karneval in der Schule :) Soy la reina Eine wunderbare Erfahrung meinerseits. Ich hatte ein wunderschönes Kleid an und viele aus der Schule kamen zu mir um mit mir ein Foto zu machen. Ich fühlte mich echt ein bisschen wie eine Reina (Königin). Am Samstag morgen ging es dann um 10:00 Uhr für mich los um auf den Batella de Flores zu fahren, der größte Umzug jedes Jahr hier. Dort sah ich die verschiedensten Verkleidungen. Was mich ein bisschen wunderte, dass ich sogar Hitler zu sehen bekam. Dazu muss man wissen, dass die Kolombianer damit ganz anders umgehen als wir. Über Hitler wird immer mal ein Spaß gemacht. Finde ich ein bisschen komisch, weil ich der Meinung bin, dass so etwas nicht als Spaß gesehen werden sollte. Und es ist halt komisch zu merken, wie anders Menschen am anderen Ende der Welt, mit sowelchen Vorkomnissen umgehen. Nach 5 Stunden Sonne tanken, die mir meinen ersten Sonnenbrand einbrachten, fuhren wir Jugendlichen wieder los um auf das Bierfestival zu fahren. ACCCH war das ein Erlebnis. Uhrich war es schon als wir ankamen, denn es herrschte eine riesen Schlange. Das Festival sollte in einer Arena stattfinden und gefühlt um die Hälfte der Arena standen Jugendlichen dicht an dicht in einer Schlange. So dicht in einer Schlange stehende Menschen habe ich in Deutschland noch nicht erlebt. Man konnte kaum noch richtig atmen. Wir trafen Gott sei Dank auf Freunde von Sabrina und Camila und kamen mit diesen rein. Sie standen schon weiter vorne. Trotzdessen standen wir zwei Stunden in dieser Schlange. Vorne standen Polizisten und irgendwann drengelten sich alle vor das selbst die Polizisten die Situation nicht mehr richtig unter Kontrolle hatten. In der Arena drinnen herrschte auch schon ein großes Gedränge um die besten Plätze. Wir kamen ziemlich weit noch nach vorne und hatten einen wunderbaren Abend, bzw. eine wunderbare Nacht, denn im Bett lag ich erst um 4:30 Uhr. Ich wunder mich immer wieder wie viel Kraft die Kolumbianer besitzen. Von 19:00 Uhr abends bis 3:00 Uhr morgens waren wir am tanzen und feiern. Es war wunderbar. Bis Mittwoch geht der Karnaval noch weiter und ich bin gespannt was ich noch zu Augen bekomme. 

Carnaval en Barranquilla

08Feb2014

Und nun ist es auch schon so weit. Der Karneval in Barranquilla, also in dem Ort wo ich gerade bin, hat begonnen. Letztes Wochenende ging es los mit dem ersten Umzug. Dieser nannte sich der Garabato. Mit Camila und vielen Freunden von ihr und nun auch von mir, fuhren wir dort hin um uns diesen anzuschauen. Viel gesehen habe ich vom Karneval direckt nichts, aber es war trotzdem ein Abend mit vielen neuen Eindrücken. Erstmal haben sie eine Tradition, dass sie sich an diesem Karnevaltag mit Mehl bewerfen. Das war schon mal sehr witzig, weil jeder von uns nachher einfach nur noch weiß aussah und nicht wie abgesprochen schwarz. ... Dazu kam noch, dass viele sich so genannte Schaumkanonen gekauft hatten und du dementsprechend witzig aussahst. Der Nachteil an diesen Kanonen ist nur, dass sie in den Augen brennen, so wie das Schaum eben so ansich hat. Dies wiederdrum hatte zur Folge, dass der Abend in einer Wasser - Mehl - Schaum - Schlacht endete. Einfach einmalig. Später waren wir dann auf einem etwas größeren Platz, von dem man den Umzug leider auch nicht sehen konnte. Dort wurde aber ganz viel getanzt. Es war einfach richtig schön und obwohl ich den Umzug nicht richtig angucken konnte, kann ich trotzdem sagen, dass ich den Karneval hier liebe. 
Auch in der Schule wird dieser hier gefeiert. Los ging es letzte Woche Freitag in der ersten Pause. Die Königin und der König aus dem Jahrgang 12 stellten sich vor und eröffneten hiermit den Karneval auch in der Schule. In dieser Pause wurde getanzt, getrommelt und gefeiert. Richtig abwechslungsreich im Gegensatz zu den anderen Pausen hier.
Jetzt blieb nur die Frage offen, wer denn die Königin für den Jahrgang 11 übernehmen soll. Viele wollten das ich das mache. Ich weiß nicht mal so richtig warum und in dem Moment wusste ich einfach auch echt nicht was das bedeuten soll. Und warum ICH?! Nach langem Überlegungen und Überredungskünsten meiner Klasse, sagte ich schließlich zu, ohne Vorahnung darauf, was ich machen musste. Wenn ich fragte hieß es nur jaa ein bisschen tanzen, dies das, ist nicht so schlimm. Aber dazu muss man wissen, dass die Kolumbianer einfach richtig richtig gut tanzen können. Ich hab in Deutschland noch niemanden gesehen der sich so gut bewegen kann, ohne großes Training. Naja ich hatte jetzt nun mal zu gesagt. Eine Woche später, also gestern, war es dann so weit. Die Königinnen und Könige aus den Jahrgängen sollten sich vorstellen. Und wie diese Vorstellung aussehen würde, wusste ich auch nicht. Letztendlich stand ich da, mitten zwischen Kolumbianern und sollte TANZEN!!! Es war aber echt witzig und seine Erfahrung wert. Außerdem macht es echt Spaß. Was des weiteren königlich auf mich zu kommen wird in den nächsten Wochen weiß ich noch nicht. Ich bin gespannt. 

Was gibt es sonst noch zu erzählen? Also in der Schule werden viele Aktivitäten nach der Schule angeboten, was ich sehr schön finde. So kann ich zum Beispiel meinem Gesang weiter nachgehen in einem Chor. Das macht mir gewalltigen Spaß. Außerdem überlege ich in den Volleyballkurs zu gehen.
Und jetzt ist ersteinmal WOCHENENDE!! Vielleicht fahre ich heute noch an den Strand mit ganz vielen anderen Leuten. :D Aber bei den Kolumbianern weiß man ja nie ganz genau, ob das klappt. Und heute Abend bin ich wieder mal FEIERN!

Bis dahin!
Eure Marleen <3  

SOMMER, SONNE, SONNENSCHEIN!!!

29Jan2014

Mein erster Tag am Strand war einfach super. Erst sind wir zu einer kleinen Festung kann man sagen gefahren, von der aus man einen wunderbaren Blick auf das Meer hat. Das war am Sonntag. Später sind wir an den Strand um die Ecke gefahren, wo wir uns im Sonnenstuhl bedienen und gut gehen lassen haben. Ich find es hier sehr schön und der Tag am Strand ging viel zu schnell zu Ende. Hier ein paar Fotos für euch :)) 

Mal eben ins Bott :) baden in der Karibik <3 una limo por favor :D Blick auf das Meer Die

die erste Woche im Rückblick

25Jan2014

Meine Lieben,

seid fast einer Woche bin ich nun hier und ich muss sagen ich fühle mich sehr wohl hier. Meine Gastfamilie ist einfach klasse. Camilas kleiner Bruder spielt mit mir Fußball und jedes mal wenn er mich sieht in der Schule geben wir uns high five. Er ist einfach spitze. Ein bisschen durchgedreht, aber einfach klasse. Camilas Mama, Monica und auch ihr Papa versuchen alles, damit es mir hier richtig gut geht. Zum Abschied ein Küsschen links und rechts. Und Camila?! Sie ist einfach die beste Gastschwester, die man sich vorstellen kann. Zur Zeit reden wir noch viel Deutsch, aber ab Montag will sie nur noch mit mir Spanisch sprechen. Generell muss ich sagen, dass ich zur Zeit noch mehr Deutsch als Spanisch spreche, denn auch in der Schule können alle Deutsch. Ich stelle mich schon extra oft zu den Kolumbianern, wenn sie Spanisch sprechen, damit ich einfach in Kontakt mit der Sprache komme. Verstehen tuh ich schon immer mehr. Und es liegt nicht mal daran das ich mich nicht traue zu sprechen, sondern es scheitert an meiner Vokabelvielfallt. :D Aber auch das wird sich bestimmt bald ändern. Alle sind hier sehr sehr lieb. In der Schule habe ich schon viele Kontakte geknüpft und auch viele schon nach 5 Tagen sehr lieb gewonnen. Sie sind alle sehr offen und nehmen sich die Zeit mich kennen zu lernen. Es kann einfach nicht besser sein hier. Morgen werde ich zu meiner ersten Party hier gehen. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Kolumbianer feiern. Denn sie sind echt viel aufgedrehter, als viele Deutsche. Mir gefällt das sehr gut. Auch die anderen Schüler in der Schule werden ab Montag nur noch Spanisch mit mir reden. Ich habe ihnen gesagt, dass sie das müssen. :)) Ich hoffe ich hab mir damit kein Eigentor geschossen. 
Und obwohl hier alles sehr schön ist, vermisse ich doch hin und wieder mein zu Hause. Meinen kleinen Bruder, meine Mami und mein Papi und besonders auch meine Freunde. Sie sind mir einfach alles sehr wichtig, aber das werden sie auch noch in 6 Monaten sein.

Ab Montag werde ich außerdem mit Camila jeden Tag in ein Fitnessstudio gehen. Ich bin gespannt, wie mir das gefallen wird. Ich habe das schon einmal hier gemacht und hatte dannach sehr Muskelkarter :D Liegt vielleicht auch einfach daran, dass ich lange kein Sport mehr gemacht habe. Generell mach ich hier mehr Sport als in Deutschland, weil ich einfach viel mehr Zeit habe. Ich wohne direckt an einem kleinen Park. Gestern war ich dort laufen, ca. 3 km und ich muss echt sagen, ich war noch nie so durch geschwitzt wie dannach. Die Luft ist hier einfach ganz anders und obwohl es schon 8.00 Uhr abends war, hatte es immer noch 25 Grad draußen. Das ist echt eine große Umstellung zu Deutschland. Aber auch einfach der H A M M E R! Jeden Tag 30 Grad und kein bisschen Regen. Me gusta :))

Buenas noche mi amigos.

Marleen :)  

Erste Fotos de Colombia :))

23Jan2014

Riesen Tier *aaarrr* mein kleiderschrank in meinem eigenen Badezimmer mein badezimmer :)) mein Zimmer, das jeden Tag ein bissel anders aussieht

Endlich da!

20Jan2014

Und nun geht mein erster richtige Tag in Kolumbien zu ende. Er war sehr schön und ich habe viele neue Sachen gesehen. Nachdem ich gestern um 19:30 in Barranquilla angekommen war, bin ich mit Camila und ihrem Papa Javier nach Hause gefahren. Dort habe ich kurz meine Sachen abgelegt und wir sind weiter gefahren, um essen zu gehen. Wir fuhren in einen Burger-Laden. Zum Endsetzten von Camila und Sabrina, habe ich mir einen Salat bestellt. Er war sehr lecker, aber ich habe leider nicht alles geschafft. Aaron war auch mit dabei. Wir beiden waren sehr müde, da wir so ca. seid 25 Stunden wach waren. Als ich dann endlich zu Hause war, ging es für mich auch sofort ins Bett. In diesem habe ich sehr gut geschlafen. Um 7:00 Uhr bin ich dennoch aufgewacht, weil es dann ja in Deutschland 13:00 Uhr ist. Gott sei dank konnte ich wieder einschlafen, bis 10:00 Uhr. Nachdem mir die Hausfrau ein leckeres Frühstück gemacht hatte, packte ich meine Sachen mit Camila aus. Dabei viel mir auf, dass ich eine lange Hose und mein Shampoo vergessen habe. Außerdem gab ich der Familie auch noch meine Gastgeschenke, über die sie sich sehr gefreut hatte. Nun ging es für mich das erste Mal duschen. KALT! Hier in Kolumbien gibt es nämlich kein warmes Wasser in den Duschen. Dies ist sehr ungewohnt für mich, aber dann werde ich morgens wenigstens schnell wach :)) Nachdem ich nun also sauber war, fuhren Camila, ihre Mama und ihr Papa und ich essen. Mal wieder ;) ! Als sie mich fragten, ob ich lieber Fleisch oder Fisch essen möchte, entschied ich mich für Fisch. Also fuhren wir in ein Fischrestaurante. Es war sehr lecker. Ich aß Lachs, auf Spinat mit rotem Pesto und Käse überbacken. Nach dem wir alle satt waren, brachten uns Camilas Eltern zu Sabrina. Diese wohnt in einem Hochhaus, das rund um das Gelände mit einer hohen Mauer versehen ist. Es war ein sehr komisches Gefühl für mich, als wir uns bei den Wachmännern anmelden musste. Die Wohnung von Sabrina ist sehr schön und groß. Sie wohnt im 10 Stock. Von dort aus kann man schon das Meer sehen. Es sieht wunderbar aus. Als wir bei Sabrina in der Wohnung also ankamen, war Marie, die auch aus Deutschland kommt, auch schon da. Sie ist bei einem Mädchen in Kolumbien, die auf dem gleichen Gelände wie Sabrina wohnt. Nachdem wir uns alle umgezogen hatte, gingen wir in den Pool. Es war wunderbar, denn es waren 30 Grad draußen. Diese Hitze merkt man aber nach einer Zeit gar nicht mehr so sehr, weil es immer windig ist hier in Kolumbien. Nach einer Stunde am Pool gingen wir wieder hoch zu Sabrina und guckten einen Film. Als es langsam schon dunkel wurde und wir hunger bekamen, gingen wir raus essen. Sabrina sagte uns, dass wir unsere Handy zu Hause lassen sollen, weil es draußen sehr gefährlich ist. Trotzdem gingen wir Jugendlichen alleine raus. Wir aßen sowas ähnliches wie Döner. Chuso :) Es schmeckt sehr gut, aber ist mir mit zu viel Fleisch. Um 20:00 Uhr hohlte uns Camilas Mama, Monica, von Sabrina ab. Morgen darf ich um 5:45 aufstehen, da die Schule hier schon um 7:00 Uhr beginnt und wir um 6:30 los müssen.
Ich melde mich die Tage wieder. <3 

 

Was ist noch alles zu tun?

29Dez2013

In weniger als drei Wochen sitze ich schon in Kolumbien bei meiner lieben Gastfamilie. Ich komme zu Camila, die auch schon drei Monate hier in Deutschland war. Dieses Jahr vor den Sommerfeirien. Es war eine wunderbare Zeit mit ihr und ich kann sagen, dass ich was die Gastfamilie anbelangt nicht sehr aufgeregt bin. Ich habe nur ein bisschen bedenken davor, wie ich mich in die Kultur dort einbringen soll. Dort ist es nämlich so viel ich weiß viel mehr so, dass man wenn man mit Freunden feiern geht, sich ganz hübsch macht. So mit Kleid und hohen Schuhen. All dies ist bis jetzt nicht so mein Ding, aber ich gehe mit positven Gedanken daran. Ein bisschen Schiss habe ich eher vor dem Flug, da ich gefühlt vor 10 Jahren das letzte mal geflogen bin und da waren meine Eltern mit dabei. Nun soll ich mich ganz alleine, Gott sei dank mit meinem besten Freund, der auch mit kommen wird, auf eine so große Reise begeben. Insgesamt muss ich um die 16 Stunden fliegen und ich finde, dass dies eine sehr lange Zeit ist. Insgesamt muss ich zwei mal umsteigen. Einmal in Paris und in Bogota, was die Hauptstadt von Kolumbien ist. Viele sagen, dass es dort sehr gefährlich ist, aber irgendwie mach ich mir diesbezüglich gar keine Sorgen. Mehr denke ich darüber nach, wie es wohl sein wird, wenn ich nach 6 Monaten wieder nach Hamburg zurückkehren werde und was sich dann wohl alles verändert hat. Und wie ich mich wohl verändern werde. Am Koffer packen bin ich jetzt langsam schon. Ich such einfach meine ganzen Sommerklamotten zusammen, die brauche ich ja hier eh nicht. Außerdem muss ich noch meine Gastgeschenke einpacken. Mein Visum habe ich schon, also eine Sache weniger um die ich mir Gedanken machen muss. 

Eure Marleen 

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